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Laut der IUCN (International Union for Conservation of Nature) besitzt der Grauwolf weltweit ein relativ großes Verbreitungsgebiet und einen stabilen Populationstrend. Die Art erfüllt weltweit keines der Kriterien für die Gefährdungskategorien. Die Weltpopulation wird auf etwa 200.000 bis 250.000 Tiere geschätzt. Daher gilt sie als nicht gefährdet.
Die Gliederung der Spezies Wolf in Unterarten ist umstritten. Werden die Unterarten und die regionale Verteilung der Wölfe betrachtet, kann er in einigen Gebieten in seinem Erhaltungszustand bedroht sein. Daher variiert der Umgang mit Wölfen stark. In der Regel bestimmt die Gesetzgebung einzelner Nationalstaaten, ob die Art Wolf geschützt werden muss oder nicht.
Das BZWW unterstützt Weidetierhaltende dabei, ihre Tiere vor dem Wolf zu schützen. Dabei können internationale Vergleiche helfen, nützliches Wissen zu vermitteln.
Das BZWW schaut deshalb über Grenzen hinweg. Wir vernetzen uns mit den zuständigen Stellen in anderen Ländern und ermöglichen damit einen Wissenstransfer.
Erfolge und Misserfolge des Herdenschutzes zu vergleichen, ist eine komplexe Aufgabe. Denn international gibt es unterschiedliche gesetzliche, topografische sowie finanzielle und organisatorische Voraussetzungen und Strategien für das Wolfsmanagement.
Gleichzeitig lässt sich dank dieser Vielfalt voneinander lernen: Was funktioniert international gut und was weniger gut? Wo werden Nutztierübergriffe seltener? Wo werden die Weidetierhaltenden am besten unterstützt?
Viermal im Jahr aktuelle Infos zu Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf.
Noch Fragen, Anregungen, Kritik?